130 Jahre „Made in Germany“ – vom Makel zum Must-have

Der „Merchandise Marks Act“, ein am 23. August 1887 vom britischen Parlament beschlossenes Handelsmarkengesetz, schrieb eine Kennzeichnung von Produkten aus fremden Ländern vor, um England vor Billigimporten zu schützen. Insbesondere die Messerhersteller in Sheffield störten sich an Imitaten aus Deutschland. Das „Made in Germany“ war geboren.
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Revolutionär auf drei Rädern

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 16km/h und einem Verbrauch von 10 Litern Benzin, genauer Ligroin, auf 100km schrieb er Autogeschichte: der Patent-Motorwagen Nr.1 von Carl Benz. Vor 130 Jahren sorgte das äußerlich noch eher an eine Kutsche erinnernde dreirädrige Automobil als weltweit erstes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor und elektrischer Zündung für Furore. Benz meldete sein „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ am 28. Januar 1886 beim Kaiserlichen Patentamt in Berlin zum Patent an.
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Mit Kurven in den Design-Olymp

Unverwechselbar, inspirierend, zeitlos: Vor 100 Jahren, am 16. November 1915, wurde in den USA eine Ikone des modernen Industriedesigns mit einem Patent geschützt: die Coca-Cola-Flasche. Denn im amerikanischen Patentrecht bezeichnet ein „Patent“ neben einem technischen auch ein Design-Schutzrecht.
US-Design-Patent D 48,160 beschreibt eine bauchige Flasche mit Riefen in der Farbe „German Green“.
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Von Rittern, Indianern und Bauarbeitern

1974 machte sich eine 7,5cm kleine Spielzeugfigur aus Kunststoff auf den Weg, die Kinderzimmer der Welt zu erobern. Mit der Markteinführung von Playmobil® begannt auch die außerordentliche Erfolgsgeschichte eines bereits 1876 gegründeten, im fränkischen Zirndorf ansässigen Familienbetriebs, der zuvor Hula-Hoop-Reifen und andere Kunststoffprodukte aus dem Spiel- und Freizeitbereich hergestellt hatte. Geobra Brandstätter hat bis heute rund 2,8 Milliarden Playmobil®-Figuren produziert. Firmeneigentümer Horst Brandstätter ist nun im Alter von 81 Jahren gestorben.
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Leuchtendes Kultobjekt der Großstadt

Die Neonreklame – einst Sinnbild für Fortschritt und Urbanität. 1909 entwickelte der Franzose Georges Claude die leuchtenden Schriftzüge. Inspiriert von der Geissler-Röhre gelang es dem Wissenschaftler, eine mit dem Edelgas Neon gefüllte Glasröhre durch hohe elektrische Spannung zum Leuchten zu bringen. Unter der Nummer 5589 wurde seine Erfindung „Perfectionnements dans l’éclairage par tubes luminescents“ 1910 in Frankreich patentiert, am 19. Januar 1915 erhielt er dann das US-Patent mit Nummer 1,125,476.
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„Fliegen auf Höhe Null“

Die Geschichte des Transrapids beginnt vor 80 Jahren mit dem Patent DE 643316A, das Hermann Kemper am 11. August 1934 beim Reichspatentamt anmeldete, und zwar für eine „Schwebebahn mit räderlosen Fahrzeugen, die an eisernen Fahrschienen mittels magnetischer Felder schwebend entlang geführt wird“. Die Idee Kempers, einen zu Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 500 km/h fähigen Zug ohne Räder zu entwickeln, entsprach dem Traum vieler Ingenieure der damaligen Zeit.
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Der weltweite Siegeszug der Spanplatte

Der Erfinder der Spanplatte, Max Himmelheber, wurde vor 110 Jahren in Karlsruhe geboren. Das 1932 angemeldete Patent beschreibt ein „holzähnliches Produkt sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung“, das eigentlich die Abfälle aus der Holzverarbeitung, nämlich Holzspäne, wiederverwendet.
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50 Jahre meditatives Zerploppen

Unwiderstehlich, zaubert ein Lächeln auf die Lippen und wirkt zutiefst befriedigend. Wovon die Rede ist? Von Patent Nummer 3142599, das am 28. Juli 1964 in den USA erteilt wurde und ein Herstellungsverfahren für laminiertes Polstermaterial beschreibt.
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